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Hier nun das, was wahrscheinlich die Buggyfahrer unter
euch am meisten interessiert.
DIE FEDERACHSE
Das Prinzip: Die Schwinge besteht aus insgesamt 16
Formteilen VA Stahl, die miteinander verschraubt werden.
An allen Gelenken haben wir zwische die VA Teile eine
passende PE Scheibe gelegt, um die Reibung und den Verschleiß
zu minimieren. Das VA Rohr ist ein 4 Kant mit 40 x 40mm
und 2mm Wandstärke. Hier auf dem ersten Bild gibt's
für euch ein paar Formteile und eine fertig verschraubte
"Rohachse" zu sehen.

Nachdem nun auch die 2te Achse verschraubt wurde, sieht
das Ganze so aus. Bei den Schrauben ist darauf zu achten,
dass man VA Schrauben nimmt, damit nichts rostet.
Fast alle Schrauben sind übrigens M10er Schrauben.
Die einzigen 2 Ausnahmen bilden die beiden Schrauben,
in die der Dämpfer eingesetzt wird.

An dieser Stelle nnoch mal eine kleine Grafik, zur
Veranschaulichung des Prinzips.

Diese beiden kleinen Teile sind sehr wichtig, wenn
man eine solide Sturzverstellung bauen will, die sich
nicht nach 2 Schlaglöchern alleine verstellt.

Hier sieht man den Block rechts und links mit der Achse
verschraubt und mittig eine lange durchgehende Schraube,
die den Spurverstellerblock richtig fixiert. Durch Verstellen
der Mittelschraube kann man den maximalen Sturz festlegen.
Inzwischen ist die Entwicklung nicht stehen geblieben
und der Mittelblock ist einem Alu Block gewichen, wo
eine M20er Gewindestange eingeschraubt ist. Das spart
Gewicht und Kosten, falls der Bolzen mal brechen sollte.
Fotos folgen...

...und hier sind schon die neuen Fotos. Der verlängerte
Mittelblock ist gut zu erkennen. Hier habe ich eine
M20 Gewindestange reingeschraubt und mit einer Mutter
gesichert. So erhält man einen günstigen Radbolzen,
der sich auch schnell mal austauschen lässt, falls
mal was passiert.

Hier noch mal der Block ohne Gewindestange. Die Bohrung
selbst ist 45mm tief und reicht so für 15 Gewindeumdrehungen
Einschraubtiefe.

Das Ganze noch mal von oben. Die Aluhülsen, die
den Dämpfer in der Mitte halten, sind hier gut
zu sehen.

Hier einmal das fertige Federelement an einen BF-Slick
montiert.

...und so sieht dann die fertige Achse aus...

Zum Schluss noch 3 schöne Bilder, wo man sieht,
wie die Federung Ihren Dienst an dem Buggy eines sehr
guten Freundes tut. Er war bei der Entwicklung der Achse
ebenfalls beteiligt.

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